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Rückblick: Es spukt in der Schlosskapelle

[1]Tatsächlich spukte es in der Schlosskapelle des Gymnasiums Zitadelle am 29.6.2017. Als Ab­schluss der Theaterwochen zeigte die Theater-AG der 5. bis 7. Klassen unter Leitung von Pia Pflug­felder das „Gespenst von Canterville“.

Der Klassiker, hier in der Version von Theresa Sper­ling, begeisterte Jung und Alt. Die Schloss­kapelle war über den letzten Platz hinaus besetzt, sodass einige Zuhörer bereitwillig Stehplätze einnahmen. Dieser Einsatz lohnte sich, denn die Schülerinnen und Schüler verstanden es, das Gespenst von Canterville lebendig werden zu lassen.

In einer Doppelsetzung lernten Lilli Pflugfelder und Wiebke Kaiser den Zuschauern zuerst das Fürchten und dann das „Mitleiden“. Das „Gespenst“ war nämlich hier eine unaus­ge­schlafene, verdoppelte Lady, die erlöst werden wollte. Die sympathische und dennoch etwas exzentrisch-verrückte Familie Otis, gespielt von Connor Clarenbach, Rosa Engel­man, Lina Mürkens, Katharina Reinert, Johanna Schröder und Lea Range, zog die Zuschauer in ihren Bann und ließ sie, um die Bedeutung der geheimnisvollen Ereignisse, die auf dem neu erworbenen Schloss stattfanden, mitfiebern. Das Happy End am Ende des Stückes ließ so manchen Schüler aufatmen. Denn es gab auf der Bühne auch gru­selig tanzende Skelette und den ein oder anderen Blutfleck.

Die Kinder und Eltern, die das Stück besuchten, waren begeistert. Auch Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien neue Zitadellenschüler werden, waren anwesend und freuten sich. Da fragte sich so mancher Schüler, ob die Theater-AG im nächsten Jahr wieder so ein tolles Stück aufführen wird – wir hoffen es und warten gespannt – auf die nächsten Theaterwochen an der Zitadelle.

M. Tavernier