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Mit dem Förderverein Festung Zitadelle auf Zeitreise

[1]Auf großes Interesse stößt das Angebot des För­dervereins Festung Zitadelle, Schülergruppen des Gymnasiums Zitadelle kostenlose Führungen durch die aktuelle Ausstellung „ÜberLeben in Jülich“ im Jülicher Straßenraum zu geben. Ab Ende Januar sind Klassen und Kurse der Stufen 9-Q2 mit Mariele Egberts, stellvertretende Vor­sitzende des Vereins und ehemalige Lehrerin an unserem Gymnasium, unterwegs, um auf unter­haltsame Weise beeindruckende Exponate zum Ende des 2. Weltkrieges kennenzulernen und authentische Orte inner- und außerhalb der Festungsanlage zu erkunden. Es gelingt der Pädagogin, den Jugendlichen das Thema „Zweiter Weltkrieg“ am Beispiel Jülichs anschaulich näher zu bringen und die Besonderheiten des Überlebens in der Herzogstadt herauszustellen.

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Die Konfrontation mit den schrecklichen Folgen des Krieges und die Darstellung der Befreiung der Stadt durch die Alliierten mahnen alle, dass die Bewahrung von Frieden und Demokratie heute wie damals Aufgabe aller aufgeklärten Bürger­innen und Bürger sein muss.

Der Vorsitzende des Vereins, Rüdiger Urban, prä­sen­tierte an einem gesonderten Termin Inte­res­sierten aus der Schüler- und Lehrerschaft beeindruckende Filme aus der Zeit vor und nach der Zerstörung Jülichs. Die von ihm kommentierten Szenen zeigten ein­drück­lich die frühere städtische Bebauung und einige heute verschwundene Beson­derheiten – sei es die Jesuitenkirche am Marktplatz oder den von den Natio­nal­sozialis­ten genutzten [3]Versammlungsplatz im Brückenkopfpark. Mit einem Blick fürs Detail zeigte der Vorsitzende auch die Parallelen zum heutigen Stadtbild auf, so dass den Zuhörenden an verschiedenen Beispielen deutlich wurde, dass trotz sehr starker Zerstörung 1944-45 die Stadt an der Rur heute immer noch als Renaissancestadt gelten kann.

Wir danken dem Verein in Person ihrer Vorsitzenden für ihr großes Engagement und freuen uns auf zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

D. Neumann