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Warum Programmieren etwas mit Füchsen zu tun hat

[1]Jugendwettbewerb Informatik 2020
Bereits zum zweiten Mal haben die Informatikkurse der Zitadelle am „Jugendwettbewerb Informatik“ (JwInf) teil­genommen. Vor allem Schülerinnen und Schüler aus den Informatik-Differenzierungskursen der Jahrgangsstufen 8 und 9, aber auch einige Teilnehmerinnen und Teil­neh­mer aus der Oberstufe konnten ihre Leistungen unter Be­weis stellen. Bei der vierten Auflage dieses noch recht neuen Wettbewerbformats verzeichnete der JwInf mit 22 689 Schülerinnen und Schülern deutschlandweit einen neuen Teilnehmerrekord. Die erste Runde fand im Fe­bruar dieses Jahres im Rahmen des Informatikunterrichts statt. Wegen der Schul­schließungen aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Schülerinnen und Schüler freiwillig von zu Hause aus an der zweiten Runde teilnehmen.

Wer in den ersten beiden Runden besonders gut abgeschnitten hat, qualifizierte sich automatisch für die dritte Runde, die gemeinsam mit dem Bundeswettbewerb Informatik ab 1. September 2020 startet. Damit wird auch die Intention des Wettbewerbs deutlich: Der JwInf richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit wenig bis gar keiner Pro­grammiererfahrung, um eine Brücke zu schlagen zwischen dem Informatik-Biber-Wettbewerb und dem Bundeswettbewerb Informatik und damit noch mehr Schülerinnen und Schüler für die Informatik zu begeistern. Auf der Wettbewerbsplattform finden sich zahlreiche Tutorials mit unterschiedlichen Aufgabenformaten und Anforderungsniveaus, die eine Einführung in die Programmierung mit „Blockly“ bieten. Dabei werden Pro­grammierbausteine so miteinander verknüpft, dass auf einer grafischen Oberfläche z.B. ein Roboter durch ein Labyrinth navigiert wird oder eine Schildkröte geometrische Spuren hinterlässt. Besonders erfreulich ist, dass sich trotz der Corona-Krise sechs Schülerinnen und Schüler für die dritte Runde qualifiziert haben. Dazu gratulieren wir ganz herzlich!

C. Pitz