Unbürokratische Lösungen fürs Lernen in Pandemie-Zeiten

Wie chinesische Nasen-Mundschutzmasken das Lernen am Gymnasium Zitadelle unterstützen
In dem neuerdings im frischen Grün erstrah­len­den Innenhof des Gymnasiums Zitadelle freuen sich die Schulleitern Dr. Edith Körver und ihr Stell­vertreter Stefan Rüping sehr über die unbüro­kra­tische Hilfe, die sie pünktlich vor Beginn des Prä­senzunterrichts für die Stufen 5-EF unter Pan­de­miebedingungen erhalten haben. Da derzeit Des­in­fektionsmittel und Schutzmasken nur schwer erhältlich sind, hat sich die Schulleitung umso mehr darüber gefreut, dass es dem Schülervater Prof. Dr. Markus Büscher, der am Forschungszentrum Jülich und an der Heinrich-Heine-Universität arbeitet, über seinen chinesischen Kollegen Xiaohua Yuan vom Institute of Modern Physics, Chinese Aca­demy of Sciences in Lanzhou, gelungen ist, 1.000 Mund-Nasenschutz-Masken zu besor­gen.

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Das Ehemaligentreffen wird auf 2021 verschoben.

Auf Grund der derzeitigen Corona-Krise haben die erweiterte Schulleitung und der Förderverein des Gymnasiums Zitadelle entschieden, dass das Ehemaligentreffen auf den Spätsommer 2021 verschoben wird. Ein genauer Termin wird in wenigen Monaten hier veröffentlicht.

Schrittweise Schulöffnung, Notbetreuung und schulische Zusammenarbeit während der Corona-Pandemie (20.05.2020)

Auch wenn die Kontaktbeschränkungen weitestgehend aufrecht erhalten bleiben, wurde in NRW die schrittweise Ausweitung des Präsenzunterrichts an den weiterführenden Schu­len beschlossen. Demnach soll in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bis zu den Sommerferien möglichst jede Schülerin und jeder Schüler tageweise die Schule be­suchen können. Präsenzunterricht und das Lernen auf Distanz sollen dabei abwechseln und eng aufeinander abgestimmt werden. Bei uns sind ab dem 11. Mai 2020 zunächst die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 wieder in die Schule gekommen. Für die Jahrgangsstufen 5 bis EF findet der Unterricht vorerst noch ausschließlich in digi­taler Form über Office365 statt.

Ab dem 26. Mai 2020, dem Tag nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen, wird dann für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangstufen ein Unterrichtsangebot ge­schaf­fen werden. Während sich die Oberstufenkurse dabei auf verschiedene Wo­chen­tage verteilen werden, wird der Präsenzunterricht für die Stufen 5-9 bis zu den Som­merferien tageweise nach dem folgenden Plan stattfinden:

montags 5a, 5b, 5c, 6e  
dienstags 6a, 6b, 6c, 6d  
mittwochs 9a, 9b, 9c, 9d  
donnerstags 8b, 8c, 8d, 8e  
freitags 7a, 7b, 7c, 8a  

Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist verpflichtend. Falls aber eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen (insbesondere Eltern, Geschwister) in häuslicher Ge­mein­schaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung be­steht, so kann eine Beurlaubung nach § 43 Abs. 4 Satz 1 SchulG NRW durch die Schul­leiterin schriftlich erfolgen.

Der Unterricht wird in Kleingruppen unter Beachtung der Hy­gi­e­nevorschriften und der Abstandsregeln stattfinden. Weiterführende Informationen, z.B. zu den an dem Tag un­terrichteten Fächern oder den organisatorischen Vorgaben werden rechtzeitig über die schulischen E-Mail-Adressen der Kinder sowie die E-Mail-Ver­tei­ler der Pfleg­schaften bekannt gegeben. Unterrichtstage, an denen der Prä­senz­unterricht auf Grund von Feiertagen, beweglichen Ferientagen sowie des Studientages (in Folge des münd­lichen Abiturs) ausfällt, werden nicht nachgeholt.

Die Schulschließung aufgrund der Corona-Pandemie zieht auch schulrechtliche Aus­nah­me­regelungen mit sich. So entfallen z.B. in der EF die zentralen schriftlichen Klau­suren. Auch werden die Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten und Klausuren redu­ziert sowie die Versetzungsbestimmungen beim Übergang in die nächst höhere Jahr­gangs­stufe außer Kraft gesetzt.

Die Vergabe von Abschlüssen und die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Ober­stufe bleiben gleich­wohl an die Einhaltung der Leistungsanforderungen gebunden. Weitere Infor­ma­tionen zu den schulrechtlichen Änderungen erhalten Sie in diesem Anhang einer Schul-E-Mail oder in den Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus auf der Seite des Schulministeriums.

Erweitertes Notbetreuungsangebot:
Da die Einstellung des Schulbetriebes nicht dazu führen darf, dass Eltern, die in wich­tigen Funktionsbereichen arbeiten, we­gen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst aus­fal­len, wird während der gesamten Zeit des Un­terrichtsausfalls ein entsprechendes Be­treu­ungsangebot (insbe­sondere für die Klas­sen 5 und 6) vorbereitet. Damit dieses Betreu­ungs­angebot vor­gehalten werden kann, ist eine Anmeldung per E-Mail notwendig. Im Bedarfsfall schreiben Sie bitte eine Mail an notbetreuung@gymzit.de und machen Sie dabei fol­gen­de Angaben: Name des Kindes, Klasse, Grund der Notbetreuung (Beruf, Ar­beits­zeiten). Des Weiteren benötigen wir eine Angabe, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten eine Notbetreuung unbedingt erforderlich ist. Außerdem ist laut Beschluss der Ordnungs­behörde die Notwendigkeit uns gegenüber per schriftlichem Antrag nachzu­weisen. Hier finden Sie das für die Beantragung der Notbetreuung vorgesehene Formular. Weitere In­for­ma­ti­onen zum Angebot der Notbetreuung an Jülicher Schulen finden Sie auf der städt­ischen Home­page.

Schulische Zusammenarbeit während der Zeit des Unterrichtsausfalls:
Wir sind vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW dazu aufgefordert worden, unsere Schülerinnen und Schüler in der Zeit der Schulschließung zum Lernen zu Hause anzuhalten und dazu Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern­häu­sern in geeigneter Weise sicherzustellen. Gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, werden in die Abschlussnote im Rahmen der „Sonstigen Leistungen im Unterricht“ miteinfließen.

Als Lernplattform nutzen wir die laut Schulkon­fe­renz­beschluss bei uns eingeführten, von der Stadt Jülich abonnierten Office365-Lizenzen. Dabei erlaubt es die App „Teams“, mit den Schülerinnen und Schülern nicht nur über E-Mail, sondern auch unmittelbar per Chat, Audio- oder Videokonferenz in Verbindung zu treten und auch eingereichte Lösungen individuell zu kommentieren. Jede Schülerin und jeder Schüler wird dazu aufgefordert, täglich in das eigene schulische E-Mail-Postfach und in die Aufgabenverwaltung der eigenen „Teams“ zu schauen. Jahrgangsstufenleiter, Klassenlehrer und Fachlehrer nutzen dieses Medium für die Verteilung wichtiger Informationen und Arbeits­auf­träge. In höheren Jahrgangsstufen werden ggf. auch weitere Office-Apps für die di­rek­te schulische Zusammenarbeit genutzt.

Wurde z.B. in den 5. Klassen noch nie mit dem Office365-Zugang gearbeitet, so werden die Erziehungsberechtigten darum gebeten, diesen Zugang zu Hause einzurichten und mit ihren Kindern einmal täglich in die E-Mails zu schauen. Eine Anleitung zur erst­maligen Einrichtung des Office365-Kontos und zum Zurücksetzen des Kennwortes finden Sie hier: Anleitung Anmeldung Office 365.

 

Falls die Klassenpflegschaften einen E-Mail-Verteiler eingerichtet haben, werden auch die Erziehungsberechtigten gebeten, ihre E-Mail-Postfächer regelmäßig auf den Eingang schulischer Informationen zu überprüfen. Elternhäuser, die zu Hause keinen Zugang zu einem Rechner mit Internetzugang haben, werden darum gebeten, sich im Sekretariat zu melden (ggf. auf den Anrufbeantworter sprechen), damit die Klassenleitung dann tele­fonisch Kontakt aufnehmen kann, um individuelle Kommunikationswege zu vereinbaren.

Die Schulleitung

In memoriam Heribert Emunds († 15.02.2020)

Wie beliebt und anerkannt Studiendirektor Heribert Emunds bei seinen Kollegen und seinen Schülern war, wurde bei seiner Beerdigung am 21. Februar 2020 in Linnich, seinem Heimatort, deutlich. Weit über zwanzig ehemalige Kollegen kamen, teilweise von weit her, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Auch in der eindrucks­vol­len Ansprache der Linnicher Bür­ger­meisterin Frau Marion Schunck-Zenker am Grab des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt – ein Amt, das Heribert Emunds fünfzehn Jahre lang ehrenamtlich ausübte – wurde das enge Verhältnis des Verstorbenen zu seinen Schülern gewürdigt, zu denen er noch bis kurz vor seinem Tode Kontakt hatte. Dass er viele Jahre lang Vorsitzender des Sportclubs Linnich und ein aktives Mitglied der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft war, unterstreicht seinen Dauereinsatz für seine Heimatstadt, in der er wie in seinem katholischen Glauben tief verwurzelt war.

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Einladung zum Info-Elternabend „Spielsucht“ (für Stufen 7-9)

Liebe Eltern/ Erziehungsberechtigte der Jahrgangsstufen 7 – 9,

wir freuen uns, Sie zu dem folgenden Informationsabend einladen zu können, mit dem wir als Schule die Zusammenarbeit mit Ihnen im Bereich der Präventionsarbeit weiter ausbauen möchten:

„Spielsucht – Wenn Zocken süchtig macht“
am 04.03.20 um 19 Uhr in der Schlosskapelle.

Als Experten sind Herr Schönen von der Suchtberatung des Caritasverbandes für die Region Düren-Jülich e.V., unser Schulsozialarbeiter Herr Sylvester und ein Vertreter einer Selbsthilfegruppe eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung werden diese Experten das Thema aus ihrer jeweiligen Sicht beleuchten. In der anschließenden Diskussionsrunde haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen an unsere Experten zu richten. Auf diese Weise möchten wir für Warnzeichen eines (beginnenden) Suchtverhaltens sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Wir würden uns freuen, Sie bei diesem Abend begrüßen zu können.

D. Neumann und Dr. A. Wille

Ein differenzierter Blick auf den Syrienkonflikt

Mehrere Kurse der Q2 unter der Leitung von Herrn Ballatré, Herrn Robens und Herrn Tavernier befass­ten sich in den letzten Wochen sowohl mit dem politischen System der Bundesrepublik Deutsch­land als auch mit der Analyse inter­na­tionaler Konflikte. Dabei gewannen die Kurs­teil­nehmerinnen und -teilnehmer neue Eindrücke, die sie praktisch an einem Beispiel näher erkunden wollten.

Aus diesem Grund luden sie den Aachener Jugendoffizier der Bundeswehr, Herrn Haupt­mann Erxleben, ein, um sich gemeinsam den Syrienkonflikt anzuschauen. Zu Beginn stellte der Offizier kurz die sicherheitspolitische Rolle Deutschlands in der Welt als auch die Aufgaben und den Aufbau der Bundeswehr vor. Anschließend referierte er ausführlich zum langjährigen Syrienkonflikt.

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Aktionen am Nikolaustag – Warmer Pulli und Grußkarten

Wie im letzten Jahr auch hat sich der SV-Rat dazu entschieden, zum Nikolaustag am 6. Dezember wieder Karten für Nikolausgrüße zu verkaufen. Hierfür wurden bereits auf der SV-Fahrt Werbe­plakate erstellt, die pünktlich in beiden Gebäuden aus­hingen. Es wurden an drei verschiedenen Schul­tagen in den Pausen Verkaufsstände im PZ und dem Eingangsbereich des E-Baus aufgebaut. Dieses Mal betrug der Preis pro Karte 0,50 Euro.

Zusätzlich hatte der SV-Rat einen Stand auf dem diesjährigen Weihnachtsbasar, auf dem sich die Interessierte ebenfalls Karten kaufen konnten. Der Sinn hinter der Aktion besteht darin, dass sich sowohl Schüler als auch Lehrer gegenseitig Grußkarten schreiben, damit das Gefühl der Freundschaft, der Nächstenliebe und des Zusammenhalts in dem ganzen Arbeits- und Lernstress nicht verloren geht. Die Grußkarten wurden am 6. Dezember von den Schülern aus dem SV-Rat an die Schüler- und Lehrerschaft verteilt und erfreuten auf diese Weise viele Menschen an der Zitadelle.

Die SV

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Mit dem Förderverein Festung Zitadelle auf Zeitreise

Auf großes Interesse stößt das Angebot des För­dervereins Festung Zitadelle, Schülergruppen des Gymnasiums Zitadelle kostenlose Führungen durch die aktuelle Ausstellung „ÜberLeben in Jülich“ im Jülicher Straßenraum zu geben. Ab Ende Januar sind Klassen und Kurse der Stufen 9-Q2 mit Mariele Egberts, stellvertretende Vor­sitzende des Vereins und ehemalige Lehrerin an unserem Gymnasium, unterwegs, um auf unter­haltsame Weise beeindruckende Exponate zum Ende des 2. Weltkrieges kennenzulernen und authentische Orte inner- und außerhalb der Festungsanlage zu erkunden. Es gelingt der Pädagogin, den Jugendlichen das Thema „Zweiter Weltkrieg“ am Beispiel Jülichs anschaulich näher zu bringen und die Besonderheiten des Überlebens in der Herzogstadt herauszustellen.

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Q2-Schüler/innen besuchen Jülicher Altenheim

Gemeinsam spielen und zuhören
Beinahe täglich laufen wir auf unserem Weg zur Schule an der Seniorenwohnanlage „An der Zita­delle“ vorbei, doch kaum einer hatte es bisher von innen gesehen. Wir, neun Schü­lerinnen und Schü­ler des Gymnasiums Zitadelle Jülich, be­schlossen dies zu ändern und veranstalteten am 04.02.2020 dort einen Spielenachmittag.

Dafür brachte jeder ein paar Spiele, Lebkuchen und ein paar anderen Süßigkeiten von Zuhause mit, um uns mit zunächst sechs Senioren im Café des Altenheims gemütlich zu machen. Die Bewohner waren sehr aufgeschlossen und freuten sich, etwas Abwechslung in ihrem Alltag zu haben.

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Ankündigung des Zitadellen-Poetry-Slams 2020

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„Ich bin Kunst. Ich bin true.
Ich bin gnadenlos ehrlich.
Ich bin Rock’n Roll. Ich bin dagegen.
Ich bin ein Gewinner. Ich bin…
Ich bin hier“ (Torsten Wolff)

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Mit diesem Motto geht in diesem Jahr der Poetry Slam des Gymnasiums Zitadelle im Frühjahr in die vierte Runde, diesmal am Mittwoch, dem 03. Juni 2020. Beginn ist um 18:30 Uhr – Einlass bereits ab 18 Uhr.

Lyrik? Aber ja! Unsere Zitadellen-Poetry-Slams sind allesamt „Kunst“, „gnadenlos ehrlich“, „Rock´n Roll“ . Die gezeigten Slams sind jedes Mal viel mehr als reiner Unterrichtsstoff – an diesem Abend wird Lyrik sichtbar gemacht, gehört, gelebt.

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