Mathe CAMMP Week 07.07.-12.07.2013

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Die Mathe CAMMP Week ist ein Angebot der Initiative ANTalive.

Worum geht es bei CAMMP week?
  • Wie sollen die Spiegel in einem Solarkraftwerk optimal angeordnet werden?
  • Wie belädt man am besten ein Flugzeug mit Passagieren?
  • Wie kann man beim Golf den Ball mit einem Schlag einlochen?

Die CAMMP week bringt Schüler/-innen, Lehrkräfte und Wissenschaftler/-innen zusammen, um die Grundlagen der mathematischen Modellierung anhand von praktischen Beispielen zu erlernen. Die Schüler/-innen arbeiten fünf Tage lang an der Lösung eines herausfordernden realen Problems aus Wirtschaft und Industrie.

Dazu nutzen sie mathematische Methoden und Computersimulationen. Die Ergebnisse werden am Ende der Woche präsentiert. Unterstützt werden die Schüler/-innen von Lehrkräften und Betreuern/-innen der RWTH Aachen. Die Schüler/-innen erweitern durch die Arbeit in Gruppen ihre Teamfähigkeit und haben die Chance durch die Vorstellung der Ergebnisse, grundlegende Präsentationstechniken weiter zu entwickeln. Zudem bietet CAMMP week den Schüler/-innen die Möglichkeit einen Einblick in die Berufswelt von Mathematikern, Informatikern und Ingenieuren zu erhalten.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Schüler/innen der Oberstufe sowie Mathematik-lehrer/-innen bzw. Referendare/-innen. Bei der Unterrichtssprache kann zwischen Deutsch und Englisch gewählt werden. Insbesondere Mädchen sollen zu einer Teilnahme ermutigt werden. Teilnehmer/-innen aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg sind ebenfalls besonders willkommen. Eine behindertengerechte, barrierefreie Unterbringung ist möglich.

Informationen

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite:
http://www.cammp.rwth-aachen.de.

Fragen an das CAMMP week Organisationsteam bitte per Email an:
cammp@aices.rwth-aachen.de.

Interessenten melden sich bitte möglichst bald per Mail bei Herrn Antwerpen (antwerpen@gymnasium-zitadelle.de), der als Kontakt-lehrer für diese Veranstaltung alle Anfragen bündelt und sich um die Formalitäten bei der Anmeldung kümmert.

CAD-Blockpraktikum (RWTH Aachen)

Das Angebot “Einstieg in Räumliches Denken und Konstruieren mit CAD” der RWTH Aachen ist für alle Schülerinnen und Schüler der Jgst. 10 bis 13 offen, die sich für Technisches Zeichnen und Konstruieren, für Ingenieur-wissenschaften wie Architektur oder Maschinenbau oder einfach nur für ein Studium an einer Hochschule interessieren.

Geometrische Grundlagen, Abhängigkeiten und Transformationen werden in 5 Lektionen erläutert, die sich in Vorlesung (90 min.), Übung (freie Zeiteinteilung im Rechnerraum) und Aufgabe (freie Zeiteinteilung im Rechnerraum) gliedern. Die einzelnen Lektionen sollen das Räumliche Denken schulen und das Vorstellungsvermögen fördern; darüber hinaus geben sie einen Ausblick auf die Anwendung von CAD in Studium und Praxis.

Es handelt sich um einen Anfängerkurs, für den keinerlei Kenntnisse vorausgesetzt werden. Es soll in Vierer-Lerngruppen gearbeitet werden, um sich im Kursverlauf gegenseitig zu unterstützen und andererseits gemeinsam Selbstständiges Lernen zu erarbeiten; dabei kann dennoch jeder das Lernziel in seinem eigenen Tempo erreichen.

Der Kurs schließt mit einem Zertifikat ab, das alle erarbeiteten Aspekte dokumentiert. Die im Kurs verwendete Software und die Lernplattform stehen nach Kursende auch für die Arbeit am eigenen Rechner kostenlos zur Verfügung. Der Kurs entspricht dem Vorkurs-Angebot der RWTH für Maschinenbauer. Bei der Aufnahme eines Maschinenbaustudiums an der FH Aachen, Campus Jülich kann der Abschluss des Blockpraktikums als Teil des TZ/CAD mit 2 ECTS-Punkten anerkannt werden.

Weitere Infos zu dieser und anderen Aktivitäten im Bereich “Angewandte Natürwissenschaften und Technik” gibt es auf der Homepage von ANTalive.

Juniorakademie NRW 2012 – Ein astronomisch cooles Erlebnis

(aus der Sicht eines Astros)
von Alexander Cornelius Mühlhausen

Zuerst: Warnung!!! -> Dieser Bericht wurde teilweise mit Sarkasmus geschrieben, nicht alles ernst nehmen! Und auf die Übertreibungen achten!

Wie ging es los?

Anfang des Jahres wurde mir von Frau Vomberg und Frau Blum der Vorschlag für eine „JuniorakademieNRW 2012“ gemacht, wobei ich natürlich geehrt und neugierig war. Deshalb informierte ich mich und fand heraus, was es ist:

  • Eine Akademie zur Förderung von ein paar der begabteren Schülern – es gibt meist einen Bewerbungsüberschuss-, in der all die schönen Themen wie Astrophysik und Nanotechnologie (und Unmengen andere Themen, z.B: „International Law“ und „Forensik“) behandelt werden.
  • Diese Themen unterschlägt unser Lehrplan unverschämterweise.
  • Es gab dieses Jahr 3 Standorte in NRW

Natürlich habe ich mich schnell beworben, für Astrophysik und Nanotechnologie. Nach dem Absenden der relativ dicken Bewerbungsmappe samt Empfehlungsschreiben der Lehrer kam irgendwann die Antwort, dass ich angenommen worden war. Erst später erfuhr ich, dass 1000 Gymnasien und Gesamtschulen in NRW aufgefordert worden waren, einen (wenn unbedingt nötig auch 2) Schüler zu empfehlen und, dass insgesamt nur 190 Schüler der Stufen 8 und 9 genommen worden waren.
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Ausflug zur Plexiglasfirma

Am 25.04.2012 machten wir – die 6e – einen Ausflug zur Jülicher Plexiglasfirma Schuran, die in der Zeitung durch die Fertigung eines zwei Tonnen schweren und 20.000 Liter fassenden Aquariums auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nach der zweiten Stunde gingen wir mit unserem Klassenlehrer (Herr Borell) ins Gewerbegebiet. Es dauerte eine halbe Stunde bis wir unser Ziel erreicht hatten. Angekommen wurden wir freundlich empfangen, vom Juniorchef Herrn Fabian Schuran persönlich. Er hat uns als erstes das Quallenaquarium gezeigt. Wir alle fanden die Quallen aufgrund ihres Aussehens, ihrer Fortbewegung und ihrer Fortpflanzung sehr aufregend. Wir konnten ebenfalls beobachten, wie die Quallen mit Urzeitkrebsen (Artemien) gefüttert wurden.

Danach gingen wir in den Raum, in welchem die selbst gezüchteten Fische und Pflanzen waren. Dort war es sehr interessant. In dem mannshohen Plexiglasaquarium gab es viele bunte kleine (5cm) und große (35cm) Fische zu bestaunen.

In der Halle konnten wir beobachten, wie ein Quallenaquarium mit einem Durchmesser von fünf bis sechs Metern und zehn cm Wandstärke angefertigt wurde. Außerdem durften wir uns einen der riesigen Ofen ansehen, in dem die Plexiglasplatten gebogen werden. Zum Abschluss bekam jeder ein 10x10x2 cm³ großes Stück Plexiglas als Andenken an unseren Besuch mit nach Hause.

Von Hakim Kerroumi und Lucas Matzerath