Harald Knut Lange
Bau- und Liegenschaftsbetrieb Aachen
Abiturjahrgang 1980
Von Dr. Peter Nieveler
Wenn eine Schule zurück- und hineinschaut in die große Zahl ehemaliger Schülerinnen und Schüler, darf sie sicher mit einigem Stolz auf den einen oder anderen blicken, der in seinem Beruf seinen Mann steht, der es im landläufigen Sinne zu etwas gebracht hat. Dazu muss sein Bild nicht unentwegt im Fernsehen und in der Presse erscheinen, und er muss ganz sicher kein Großer in der Gesellschaft sein. Herausragen aus der Menge aber soll er schon – durch besondere Leistungen im Beruf und im sozialen Umfeld. Wenn er dann auch noch relativ jung ist und zur Gruppe derer gehört, die noch im Arbeitsprozess stehen, kann er ein gutes Vorbild sein für diejenigen, die noch Schüler sind und die vielleicht überlegen, was sie nach dem Abitur tun sollen und ob sie vielleicht einen ähnlichen Beruf ergreifen können.
Ein solcher Mann ist Harald K. Lange.1 Selbst wenn man weiß, dass er Niederlassungsleiter des »Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW, Niederlassung Aachen« ist, kann man sich kaum vorstellen, was er tut. Früher hieß der Betrieb viel einfacher »Staatshochbauamt NRW« und später »Staatliches Bauamt NRW«. Da wusste man schon eher, was gemeint war, nämlich der Bau und die Betreuung der vom Land Nordrhein-Westfalen selbst betriebenen Hochbauten, in Jülich zum Beispiel die Fachhochschule und das Gymnasium Zitadelle. Der heutige lange Name umfasst allerdings auch eine deutliche Ausweitung des Aufgabenbereichs. Zu den Bauten des Landes sind seine Liegenschaften getreten.
Der »Bau- und Liegenschaftsbetrieb« gehört zu den jüngeren Einrichtungen des Landes NRW. Er wurde durch das »Bau- und Liegenschaftsbetriebsgesetz – BLBG«2 – am 10. Dezember 2000 aus der Taufe gehoben, und dieses Gesetz trat zum 01. Januar 2001 in Kraft. Wie es sich gehört, finden sich gleich am Anfang des Gesetzes in § 2 Angaben über „Zweck, Umfang und Aufgaben“ des Gesetzes. Dort steht: „(1) Der Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW hat die Aufgabe, Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte für Zwecke des Landes nach kaufmännischen Grundsätzen zu erwerben, zu bewirtschaften, zu entwickeln und zu verwerten und dabei die baupolitischen Ziele des Landes zu beachten. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben kann der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Fördermittel des Landes in Anspruch nehmen.“ Dem BLB darf es also nicht nur um die Verwaltung landeseigenen Grundvermögens gehen. Er muss dieses vielmehr auch nach kaufmännischen Gesichtspunkten – und das heißt: gewinnbringend – bewirtschaften und verwerten. Dass der Gewinn nicht immer nur in Geldwert gemessen werden darf, darauf verweisen die »baupolitischen Ziele des Landes« im Gesetzestext, sind doch Schulen, Hochschulen, Denkmäler in Geldwerten keineswegs umfassend zu bestimmen. Der BLB NRW untersteht dem Finanzministerium von Nordrhein-Westfalen, das seinen Betrieb „im Einvernehmen mit dem für Bauangelegenheiten zuständigen Ministerium verwaltet.“ 3
Acht Niederlassungen hat der BLB in NRW, die in Aachen, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Münster, Dortmund, Soest und Bielefeld ihre jeweilige Zentrale haben. Die Niederlassung Aachen ist zuständig für alle Liegenschaften des Landes im Bereich der Stadt und des Kreises Aachen, die seit dem 21. Oktober 2009 die »Städteregion Aachen« bilden, sowie für die Liegenschaften des Landes in den Kreisen Düren, Euskirchen, Heinsberg und im Rhein-Erft-Kreis. 4
Mit mehr als zweihundertfünfzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie rund zwanzig Auszubildenden in sechs Berufssparten bearbeitet Harald K. Lange derzeit etwa 1.200 Baumaßnahmen. Zu ihnen gehören die der »Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen« und die der »Fachhochschule Aachen« ebenso wie die der Justiz, der Finanzverwaltung und der Polizei im Zuständigkeitsbereich des BLB NRW Aachen. Für das Klinikum Aachen, die zivilen und militärischen Liegenschaften des Bundes sowie für Sonderliegenschaften des Landes wie die Zitadelle Jülich, die Theresien-Kirche Aachen5 und die Landesvertretung in Brüssel ist die Niederlassung als Generalplaner tätig.
Harald K. Lange ist mit seinem Betrieb zuständig als Eigentümer, als Projektentwickler und Betreiber. Management und Steuerung der Projekte gehören zu den Aufgaben, deren Leitung Harald K. Lange obliegt. Ebenso fallen europaweite Ausschreibungen und Durchführung von Wettbewerben in seinen Aufgabenbereich wie auch die Auftragsvergabe aller Baumaßnahmen, kleiner, großer und sehr großer. Der Umfang der Tätigkeit des BLB in Aachen und damit auch seines Leiters wird wahrscheinlich deutlicher, wenn von Geld gesprochen wird. Das jährliche Bauvolumen des BLB NRW in Aachen beträgt rund 220 Mill., das Mietvolumen rund 100 Mill. Euro. Bis zum Jahre 2017 rechnet Harald K. Lange mit einem Gesamtvolumen seines Betriebs in Aachen von drei bis vier Milliarden Euro.
In Jülich und im Jülicher Raum betreut Harald K. Lange derzeit das Großprojekt des »Campus Jülich« der Fachhochschule Aachen in einem Umfang von rund 70 Mill. Euro. Der Bau soll im Jahr 2010 mitsamt seiner landschaftsparkähnlichen Umgebung fertig werden.6 Danach wird der Altbau der FH abzureißen sein. Das Grundstück kann dann an die Stadt Jülich veräußert werden. Die Zitadelle Jülich – der denkmalgeschützte Bau des 16. Jahrhunderts, nicht die Schule – gilt als Dauerprojekt des BLB, dessen Sanierung nie ein Ende finden wird. Wie Jülicher Nachrichten und Jülicher Zeitung in ihrem gemeinsamen Lokalteil vom 12. November 2009 unter der Titelzeile »Teil der Polizeischule wird Trainingslager« mitteilen, werden in Linnich derzeit die nicht mehr genutzten Gebäude der ehemaligen Polizeischule abgerissen. Entstehen soll dort ein Übungsgelände für die Polizeibehörden der Kreise Düren, Heinsberg und des Rhein-Kreises Neuss sowie der Polizeipräsidien in Aachen und Mönchengladbach. Bauherr dieses Zentrums ist der BLB, der die Anlage nach Fertigstellung an das Polizeipräsidium Aachen verpachten wird.
Erstaunlicherweise findet Harald Lange auch noch Zeit für sein Privatleben. Dreimal in der Woche läuft er eine Strecke von 10.000m. Und das sieht man seiner sportlich schlanken Gestalt auch an. Seit 1995 ist er mit einer Juristin verheiratet, die wie er einer ständigen Beschäftigung nachgeht. Die beiden haben einen siebzehnjährigen Sohn und zwei Töchter, vierzehn und elf Jahre alt. Alle drei besuchen das Gymnasium. Ehrenamtlich arbeitet Lange seit 2008 im Energiebeirat der Stadt Aachen. Zudem ist er Mitglied der Bundesstiftung Baukultur. Einen großen Teil seiner berufsfreien Zeit widmet er der evangelischen Gemeinde Aachen-Süd. Er ist Presbyter und Baukirchmeister dieser Gemeinde, zudem Abgeordneter der Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Aachen und Mitglied im Beirat der evangelischen Stiftung für Kirche und Diakonie. Musik und Theater gehören zu seinen kulturellen Interessen, die er allerdings aus Zeitgründen derzeit nicht voll befriedigen kann. Die Familie wohnt in Aachen, im Zentrum seines beruflichen Lebens. Dennoch lässt er durchblicken, dass er sich sehr gut auch ein Leben in Jülich vorstellen könne. Schließlich habe ihn die Zitadelle und dort vor allem der Innenhof des Renaissance-Schlosses zum Studium der Architektur animiert. An seine Schulzeit in Jülich erinnert er sich gern. Sie sei völlig stressfrei gewesen. Und da empfinde er schon einen Unterschied zu seinen Töchtern, deren Schulleben sehr viel angestrengter verlaufe. Er begründet das sehr pragmatisch. Er selbst hatte mittags frei, seine Kinder haben acht Stunden bis in den Nachmittag hinein. Die privaten Interessen können da nicht so gut ausgelebt werden.
Geboren wurde Harald Knut Lange am 13. Juli 1961 in Mainz. Aber schon als Zweijähriger kam er nach Jülich, genauer gesagt nach Barmen, das bis 1971 noch eine selbständige Gemeinde war. In Barmen wurde er auch noch in die damals neu errichtete Volksschule eingeschult. Nach der nordrheinwestfälischen Schulreform in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde die Volksschule in Barmen aufgelöst, und der kleine Harald besuchte noch eine Zeit lang die Jülicher Nordschule, die nun nicht mehr Volks-, sondern Grundschule hieß, bevor er im Jahre 1971 in das »Staatliche Gymnasium Jülich« eingeschult wurde, das im Jahre 1972 in die Zitadelle einzog und seither den Namen »Gymnasium Zitadelle der Stadt Jülich« trägt. Nach dem Abitur im Jahre 1980 leistete er seinen Wehrdienst als Sanitäter ab und begann dann im Oktober 1981 ein Architektur-Studium an der RWTH Aachen, das er im Juli 1988 mit dem Diplom abschloss. Von 1988 bis 1990 absolvierte er in Köln und Eschweiler seine Referendar-Ausbildung und legte im November 1990 die Große Staatsprüfung ab. Es folgten Weiterbildungsmaßnahmen in den Bereichen Immobilienwirtschaft sowie Strategie, Personalführung, Entwicklung und betriebswirtschaftliche Steuerung von Unternehmen.
Als Niederlassungsleiter des BLB ist H. Lange heute »Leitender Regierungsbaurat«. Natürlich ist seine staatliche Besoldung nicht schlecht. Dennoch könnte er in der freien Wirtschaft ganz sicher sehr viel mehr verdienen. Die Frage, warum er da nicht schon lange umgestiegen sei und einen gut bezahlten Job außerhalb staatlicher Zwänge übernommen habe, beantwortet er prompt auf eher erstaunliche Weise: „In meinem Amt bin ich ein relativ freier Mensch. Es gibt da niemanden, der mich hin und her schiebt. Ich kann ungezwungen der Sache dienen. Dagegen müsste ich mich in der freien Wirtschaft allen möglichen und nicht nur Sachzwängen unterwerfen.“ Zudem schätzt er in seinem Amt die große Verantwortung für seine Mitarbeiter sowie die Vielzahl und Vielfalt der dauernd anstehenden Projekte, die es in jedem Fall sachlich, fachlich und finanziell möglichst optimal durchzuführend gilt. Mit dem Bauen allein ist es dabei nicht getan. Es sind auch Pläne zu erstellen, Wettbewerbe und Ausschreibungen vorzubereiten, durchzuführen und zu bewerten. Die intensive Arbeit des BLB NRW in Aachen und seines Niederlassungsleiters wurde zuletzt besonders gelobt und hervorgehoben durch die Verleihung des »Ausloberpreises 2008«: Mit diesem Preis zeichnet „die Architektenkammer NRW … in unregelmäßigen Abständen besonderes Engagement für das Wettbewerbswesen in NRW aus.“ 7 In der zum »Ausloberpreis 2008« erschienenen Broschüre schreibt der Präsident der Architektenkammer NRW Hartmut Miksch auf Seite 3 in seinem Vorwort:
Bei der Preisverleihung appellierte der Vizepräsident der Architektenkammer NRW, Arns, zugleich an die anderen Niederlassungen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW und an die Düsseldorfer Zentrale, sich mit gleichem Engagement für die Baukultur in Nordrhein-Westfalen verantwortlich zu zeigen.8
Zu den durch die Broschüre besonders hervorgehobenen Objekten, gehören auf S.20 auch die »Außenanlagen Fachhochschule Aachen, Campus Jülich«. Den ersten Preis erhielt in einem Wettbewerb, an dem neun Landschaftsarchitekten teilnahmen, die »Vogt Landschaftsarchitekten AG, Stampfenbachstraße 57, CH 8006 Zürich«. Es wird noch etwas dauern, bis die folgenden Zeichnungen realisiert sind. Aber der Bau hat begonnen, und im Sommer 2010 wird man einiges sehen können.
Die Wettbewerbsaufgabe lautete: »Der Wettbewerb soll alternative Gestaltungsvorschläge für die Freiraumgestaltung des neuen Campus Jülich der FH Aachen aufzeigen.« Am Vorschlag des Preisträgers gefiel der Jury besonders: »Eine in Ost-West-Richtung verlaufende Bandstruktur, die sich an den Feldfluren orientiert, wird als Ordnungsprinzip über den Campus gelegt. Dies geschieht durch Baumreihen aus jeweils einer Art, aber auch mit einer prismatischen Mulden-Hügel-Topographie. Die dazwischen liegenden Freiräume werden modelliert und mit Jungbäumen bepflanzt, die sich an den jeweiligen Standortbedingungen orientieren.«
Es wäre noch ein Wort darüber zu verlieren, wie Harald K. Lange in seine derzeitige Position gelangt ist. Der Weg war lang, und doch sind zehn Jahre so viel auch wieder nicht. Nach der Staatsprüfung im Jahre 1990 war er von 1991 bis 1996 Abteilungsleiter im Finanzbauamt Düren, dann im Staatlichen Bauamt Düren. Danach verbrachte er ein Jahr als Referent für »Allgemeine baufachliche Grundsatzangelegen und ökologisches Bauen und Wohnen« im »Ministerium für Bauen und Wohnen« des Landes NRW. 1997/98 übernahm er als Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Düren einen Auftrag des »Ministeriums für Stadtentwicklung, Kultur und Sport« die Leitung interdisziplinärer Planungsgruppen in mehreren Städten zum Thema »Öffentliche Bibliotheken und Kino« im Rahmen der Aktion »Die vitale Stadt«. Von September 1998 bis Juni 2001 war er beim Staatlichen Bauamt Bonn II Projektleiter für den Neubau der Vertretung des Landes NRW beim Bund in Berlin und seit Oktober 1999 ständiger Vertreter des Amtsleiters in Bonn II. Im Juli und August 2001 wurde er Leiter der in Gründung befindlichen Niederlassung Aachen des BLB NRW. Seit September 2001 leitet er die neu gegründete Niederlassung Aachen. Im September 2007 wurde er nach erfolgreichem »Management-Audit«9 in seiner Funktion als Niederlassungsleiter bestätigt.
Aus einer Vielzahl von Veröffentlichungen im Laufe der Karriere des Harald K. Lange seien hier nur zwei genannt, weil sie an prominenter Stelle erschienen sind oder sich mit dem Solar-Campus in Jülich befassen: Harald K. Lange, Universitätsklinikum Aachen, in: Nordrhein-Westfalen. 60 Jahre Architektur und Ingenieurkunst, 1. Aufl. 2007, S. 182 sowie Harald K. Lange, Solar–Campus Jülich, architectural concept oft the buildings. Kongressbeitrag für EuroSun 1996, München 1996.
Das »Jahrbuch des BLB NRW – und auch noch seiner Vorgängerinstitutionen – erschien 2008 zum zehnten Mal und verwies auf seinen letzten Seiten auf das Beste aus den zehn erschienenen Jahrbüchern. »Best of Jahrbuch 2000« war die »Zitadelle Jülich«, die im Leben des Regierungsbaudirektors Lange eine ziemlich wichtige Rolle gespielt hat. Neben einem Plan der Festungsanlage und einem Foto des Schlosses in der Zitadelle schrieb Bernd Klaas, der heutige Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation des BLB Niederlassung Aachen, auf S. 142:
Und noch etwas soll diesen Aufsatz über die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des ehemaligen Jülicher Gymnasiasten abschließen: Im Februar 2009 meldeten die Jülicher Tages- und Wochenzeitungen den Verkauf des Schlosses Kellenberg in Jülich-Barmen durch die gräfliche Familie von und zu Hoensbroech an den BLB NRW.10 Die Frage, ob denn der Kauf dieses Schlosses im Wald ohne wirkliche Infrastruktur nach dem BLB-Gesetz »für Zwecke des Landes« NRW nach kaufmännischen Grundsätzen…[überhaupt] zu bewirtschaften, zu entwickeln und zu verwerten ist,« beantwortet Harald K. Lange mit einem klaren und eindeutigen Ja. Die Wissenschaftsregion Aachen-Jülich mit RWTH und FH, mit dem FZJ und mehreren Technologiezentren brauche für Tagungen und Veranstaltungen aller Art notwendig ein solches Haus, das zudem als Denkmal unbedingt zu schützen sei und von einer Privatfamilie allein heute kaum noch geschützt werden könne. Das Schloss, in dem im Jahre 1647 die Tochter Lambertina Irmgard des Reitergenerals Jan van Werth Hochzeit feierte und dessen Anfänge weit ins 13. Jahrhundert zurückreichen11,war schon 1985 in einem baulich bedenklichen Zustand12. Die Jülicher Nachrichten titelten am 15. Juli 1989 »Erhaltung von Schloss Kellenberg fraglich«. Am 01. April 1992 brannte das Schloss zu großen Teilen ab, und die Notsicherung der ruinösen Teile des Schlosses konnte nur durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Jülich gesichert werden. Als am 08. Juni 2005 Reichsgraf Reinhart von und zu Hoensbroech starb, bemühten sich die Erben um den Verkauf des Schlosses, wie die Jülicher Nachrichten / Jülicher Zeitung am 22. April 2006 berichteten13. Nur eine sinnvolle Nutzung kann die Schlossanlage retten. Da kann und muss man dem Leiter des BLB der Niederlassung Aachen nur alles Glück wünschen14 – und das gilt auch für seine sonstigen Projekte und seine ambitionierte Tätigkeit.
In der Jülicher Zitadelle hat Harald Lange seinen erfolgreichen Lebensweg begonnen. So mag dieser Aufsatz enden mit einem BLB-Foto aus der Zitadelle. Es entstand im Jahre 2004, als der Aachener Niederlassungsleiter des BLB dem Bürgermeister der Stadt Jülich, Heinrich Stommel, und dem Jülicher Museumsleiter Marcell Perse den Schlüssel für den vom BLB errichteten gläsernen Museumspavillon in der Zitadelle übergab. Das »Corps de Julier« bietet den Hauptakteuren den entsprechenden Schutz.15
2 GESETZ- UND VERORDNUNGSBLATT des Landes NRW 2000, S.754 – siehe auch: GRUNDLAGEN DES BLB NRW. Gesetzliche Grundlagen. Verwaltung und Organisation, Übersicht, 4. Überarbeitete Auflage Januar 2008.
3 BLBG § 3(1).
4 http://www.blb.nrw.de/BLB_Hauptauftritt/Niederlassungen/Aachen und http://www.städteregion-aachen.de .
ADRESSE DER NIEDERLASSUNG DES BLB IN AACHEN: Mies-van-der-Rohe-Straße 10, 52074 Aachen, Telefon: +49 241 43510-0, Telefax: +49 241 43510-198, E-Mail: ac.poststelle@blb.nrw.de, www.blb.nrw.de
5 Die Theresien-Kirche in Aachen an der Pontstraße entstand in den Jahren 1739-1743 als Kirche des Klosters der Karmeliterinnen. Die Innenausstattung der der hl. Theresia von Avila geweihten Kirche wurde von dem Barockbaumeister Johann Joseph Couven geschaffen und nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges restauriert und rekonstruiert.
6 Foto BLB, Panoramabild des Campus Jülich in der Bauphase.
7 http://www.aknw.de/bauherren_oeffentlichkeit/publikationen/ausloberpreis2008.htm .
8 http://www.submission.de/redaktionelles/pdf/012_S.20-21.pdf .
9 Systematische Überprüfung und Bewertung der Eignung von Managern in einer bestimmten Funktion. http://de.wikipedia.org/wiki/Management_Audit – letzter Zugriff am 03.12.2009.
10 »Schloss Kellenberg wird Bildungszentrum«, JÜLICHER NACHRICHTEN / JÜLICHER ZEITUNG am14.02.2009 und »Schönes Wasserschloss« wird Bildungszentrum«, Jülicher Woche am 25.02.2009.
11 Schloss Kellenberg , hgg. um 1980 von der FAMILIE VON HOENSBROECH.
12 JÜLICHER VOLKSZEITUNG 16. Oktober 1985 »Schloss Kellenberg zerfällt«.
13 »Schloss Kellenberg steht zum Verkauf«.
14 Die Zeichnung von Schloss Kellenberg wurde der in Anm.11 genannten Broschüre entnommen.
15 http://www.youtube.com/watch?v=ziEiQxHAubQ .



