Gemeinsam knobeln – Der Mathe-Teamwettbewerb Bolyai 2025

Auch in diesem Jahr nahmen wieder etwa 90 Schüler:innen der Stufen 5 bis 10 am Teamwettbewerb Bolyai im Fach Mathematik teil. Wie der Name andeutet, hat der Wettbewerb ungarische Wurzeln. Vor 21 Jahren wurde er an einem Budapester Gymnasium von einer Hand voll Lehrer:innen ins Leben gerufen, mittlerweile erfreut er sich international großer Beliebtheit und kann eine wachsende Anzahl von Fans verzeichnen – allein in Deutschland nahmen zuletzt über 24 000 Schüler:innen aus allen Bundesländern teil. Das Gymnasium Zitadelle beteiligte sich mittlerweile schon zum siebten Mal an diesem Wettbewerb, der nunmehr zu einer festen Institution geworden ist. Das Besondere: Die Teilnahme ist nur als Team möglich. Neben der Begeisterung für das Fach Mathematik ist Teamgeist gefragt, anders sind die kniffeligen Aufgaben in der 60minütigen Arbeitszeit nicht zu bewältigen.

Spannung und Begeisterung standen den Schüler:innen dann auch ins Gesicht geschrieben, mit Feuereifer machten sie sich am zentralen Wettbewerbstag, dem 14.1.25, an die Aufgaben. Besonders erfolgreich war in diesem Jahr ein Team der Klasse 8b. So belegten Phil Ocken, Zaid Abuabed, Lisa Pieters und Julia Hausen auf Landesebene einen sagenhaften 4. Platz bei insgesamt 231 teilnehmenden Teams aus NRW. Wenn in den anderen Stufen auch keine Platzierungen erreicht wurden, wurden dennoch tolle Leistungen erzielt. So erzielte das „Team Yeti“ der Klasse 7a (Lilia Fedosov, Gero Tavernier, Juliana Herber und Eunhyong Ko) bei insgesamt 267 teilnehmenden Gruppen in der Stufe sieben einen achten Platz.

„Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ist ein ganz zentraler Wert unseres Lebens“ – dieser Leitspruch des Bolyai-Wettbewerbs wird auch am Gymnasium Zitadelle ganz groß geschrieben und wir freuen uns, diesen Teamwettbewerb auch im nächsten Schuljahr wieder durchzuführen. Der Bolyai-Wettbewerb erinnert uns darüber hinaus auch daran, dass Mathematik international ist – wir sprechen in der Mathematik weltweit die „gleiche Sprache“, sodass es tatsächlich möglich ist, in ganz verschiedenen Ländern an den gleichen Aufgaben zu knobeln. Somit gibt es bei diesem Wettbewerb eigentlich nur Gewinner, denn alle Teilnehmenden zusammen schreiben durch ihren zeitgleichen Einsatz die Erfolgsgeschichte dieser mathematischen Herausforderung weiter. Entsprechend freue ich mich über die rege Teilnahme in diesem Jahr, bedanke mich herzlich für die Unterstützung bei allen Lehrkräften und gratuliere natürlich ganz herzlich unseren Preisträger:innen.

Dr. A. Wille