| Nach einem gemeinsamen Diogenes-Projekt vor den Sommerferien war dies bereits die zweite Zusammenarbeit mit der Initiative für Konsumkritik, bei der wir uns herzlich bedanken wollen, insbesondere bei Frau Morlot Passadakis dafür, dass sie sich die Zeit genommen hat, uns anschaulich und gut verständlich den kritischen Umgang mit Konsum näher zu bringen. | ![]() |
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Sie waren am Mittwoch, dem 19.12.12, nachmittags in der Jülicher Innenstadt, um noch schnell ein paar Einkäufe für das unmittelbar bevorstehende Weihnachtsfest zu besorgen? Und da haben Sie sich noch gefragt, warum vor einem Jeansladen SchülerInnen unserer Schule mit Schilder
versehen in einer Reihe standen? Wir, das sind interessierte SchülerInnen der 8.Klasse und ihre Politiklehrerin Frau Pflugfelder, können es Ihnen erklären. Mit Hilfe der Ländernamen, die auf den Schilder standen, haben wir den Weg einer Jeans, angefangen beim schwedischen Modedesigner über Asien, Osteuropa wieder Asien bis Deutschland nachgestellt. Dies war Teil der konsumkritischen Stadtführung, die Frau Morlot Passadakis von der Initiative „Konsum um jeden Preis?“ mit uns durchgeführt hat.
Anhand eindruckvollen Materials zeigte sie uns an verschiedenen Stellen der Innenstadt, welche Folgen unser Konsum für die Menschen in den herstellenden Ländern hat. Nur etwa 40 Cent des Preises, den wir für einen neuen Schuh zahlen, geht beispielsweise als Lohn an die Näherinnen. Auch die Umwelt hat unter unserem Konsumverhalten zu leiden. 20 t Giftmüll entstehen bei der Produktion eines Goldrings. Die Herstellung eines Handys, das auf dem Wunschzettel vieler Schüler steht, verursacht ebenfalls große wirtschaftliche und sozialpolitische Probleme in den Produktionsländer wie dem Kongo. Diese und andere Informationen machten uns nachdenklich und führten uns am Ende der gut einstündigen Führung zu der Frage, was wir als Konsumenten gegen die vielen Missstände machen können. Frau Morlot Passadakis konnte uns dazu fünf wichtige Tipps mit auf den Weg geben:

1) Informiere dich gut über Material, Herkunft und Produktion des Produktes!
2) Frage dich, ob du das Produkt wirklich brauchst!
3) Gibt es das Produkt auch gebraucht?
4) Prüfe Werbung stets kritisch!
5) Erhebe deine Stimme am besten gemeinsam mit anderen gegen unmenschliche und/oder umweltzerstörende Produktionsbedingungen!
Nach einem gemeinsamen Diogenes-Projekt vor den Sommerferien war dies bereits die zweite Zusammenarbeit mit der Initiative für Konsumkritik, bei der wir uns herzlich bedanken wollen, insbesondere bei Frau Morlot Passadakis dafür, dass sie sich die Zeit genommen hat, uns anschaulich und gut verständlich den kritischen Umgang mit Konsum näher zu bringen. P.Pflugfelder





