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Gymnasium Zitadelle Jülich - Aktuelles
Die Theater-AG des Gymnasiums Zitadelle lädt herzlich zu ihren diesjährigen Aufführungen ein. Auf die Bühne gebracht wird das beliebte Stück „Die wilden Hühner geben Fuchsalarm“ nach der Romanvorlage von Cornelia Funke. Mit viel Engagement und Spielfreude haben die Schüler:innen der 5. bis 10 Klasse in den vergangenen Wochen und Monaten geprobt, um dem Publikum eine unterhaltsame und lebendige Inszenierung zu präsentieren. Die Geschichte rund um die „wilden Hühner“ verspricht Spannung, Humor und jede Menge Herz – ein Theatererlebnis für die ganze Familie. Die Aufführungen finden am 7. Juli und am 9. Juli jeweils um 18 Uhr im Theaterraum N17 des Gymnasiums Zitadelle statt. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Geleitet wird die Theater-AG von Frau Miotke und Frau Pflugfelder. Karten sind im Vorverkauf bei den Mitwirkenden erhältlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich dieses besondere Theaterprojekt nicht entgehen zu lassen!
Am 17. Juni 2026 besuchte der Physik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q1 des Gymnasiums Zitadelle das JuLab, das Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich. Ziel der Exkursion war es, das Thema Supraleitung durch praktische Experimente kennenzulernen und gleichzeitig einen Einblick in aktuelle Forschungsgebiete der modernen Physik zu erhalten. Zu Beginn des Tages erhielten wir eine Einführung in das Forschungszentrum Jülich sowie in die Grundlagen der Supraleitung. Dabei wurden Verbindungen zu bereits bekannten Unterrichtsinhalten wie Elektrizität, elektrischem Widerstand, Magnetismus und Temperatur hergestellt. Anschließend führten wir erste Experimente zum Elektromagnetismus durch, die als Grundlage für das Verständnis supraleitender Materialien dienten.
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Das Gymnasium Zitadelle lädt am Freitag, dem 3. Juli, um 19 Uhr zu seinem traditionellen Sommerkonzert in das Pädagogische Zentrum der Zitadelle ein. Die Chor- und Instrumentalensembles der Schule haben wiederum ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Beiträge unterschiedlicher Stilrichtungen aus Klassik, Pop und Film enthält. Irina Lennartz stellt sich mit ihren Schulchören vor, Viviana Gerstengarbe mit dem Unterstufenorchester sowie Bernhard Wille und Pedro Obiera mit dem Schulorchester (u.a. mit Gershwins „Rhapsody in Blue“). Außerdem stehen im Unterricht erarbeitete Projekte verschiedener Klassen und Kurse auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.
Vom 22. bis zum 24. Juni 2026 stand unsere Schule ganz im Zeichen ihres Leitziels „Weltoffenheit, Toleranz und Respekt im wertschätzenden Miteinander“. Drei Tage lang ruhte der klassische Fachunterricht in den ersten sechs Stunden, um genau dieses Versprechen in die Tat umzusetzen. In über 30 verschiedenen Projekten hauchte die gesamte Schulgemeinschaft diesen scheinbar abstrakten Begriffen nahbares Leben ein. Schon während der ersten beiden Arbeitstage fiel auf, wie gelöst die Stimmung war. Die sonst so festen Strukturen von Klassenverbänden und Stundenplänen machten Platz für ein buntes, kreatives Miteinander. Überall traf man auf Gruppen von Unterstufen- und Mittelstufenschüler:innen, die Seite an Seite mit Jugendlichen der Oberstufe diskutierten, forschten, handwerklich arbeiteten oder kreative Ideen ausheckten. Unsere Medienteams waren dabei als Augen und Ohren überall im Haus unterwegs, führten Interviews und hielten das geschäftige Treiben in Schnappschüssen fest. Dabei ging es gar nicht um das einzelne, isolierte Projekt, sondern um das große Ganze: das gemeinsame Gestalten, das gegenseitige Helfen und das spürbare Zusammenwachsen unserer Schulgemeinschaft. Der Höhepunkt der Projekttage entfaltete sich schließlich am heutigen Mittwoch, als die gesamte Schule zur großen Abschlusspräsentation einlud und das historische Gebäude in ein buntes Festivalgelände verwandelte.
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Worte können unterhalten, berühren, provozieren und verbinden. Wie kraftvoll Sprache sein kann, zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Poetry-Slam-Abends eindrucksvoll vor einem aufmerksamen Publikum. Meike aus der 10a, Poyraz, Johanna und Jason K. aus der EF sowie Joleen, Evgenia und Beyza aus der Q1 brachten ihre selbst verfassten Texte auf die Bühne und machten den Abend zu einer Reise durch ganz unterschiedliche Gedankenwelten. Sie schrieben über den Schulalltag und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens, über vergangene Freundschaften, schwierige Entscheidungen, persönliche Erfahrungen und den Mut, den eigenen Weg zu finden. Mal humorvoll, mal kritisch, mal leise und nachdenklich, dann wieder kraftvoll und direkt – jeder Beitrag trug eine eigene Stimme und eine eigene Perspektive in sich. Dabei beeindruckten die Slammerinnen und Slammer nicht nur durch ihre sprachliche Ausdruckskraft, sondern vor allem durch die Offenheit, mit der sie ihre Gedanken mit dem Publikum teilten.
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„Jeder Mensch ist heute glücklich, jeder Mensch ist heute froh.“ Diese vermeintlich erstrebenswerte Maxime bestimmt als verordneter Dauerzustand das fehlerfreie Funktionieren der optimierten Gesellschaft in Aldous Huxleys Dystopie. Mit dieser auch heute aktuellen Romanvorlage setzte sich der Literaturkurs der Q1 des Gymnasiums Zitadelle Jülich unter der Leitung von Magdalena Miotke das gesamte Schuljahr über auseinander. Die Ergebnisse dieser Vorbereitung wurden am 18. und 19. Juni 2026 im voll besetzten Theatersaal N17 auf die Bühne gebracht, wobei die anspruchsvolle Vorlage in eine dichte, eineinhalbstündige Theaterfassung umgemünzt wurde.Die Inszenierung begann jedoch nicht erst auf der Bühne.
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Augenblicklich, sobald die französischen Vertreter im Konferenzsaal den Beginn der Verhandlungen einläuteten, richteten sich alle Augenpaare auf das Zentrum des Raumes. Gebannt warteten die Schüler:innen von Herrn Willes Geschichtskurs auf den Beginn der nachgestellten Verhandlungen des Versailler Vertrags. Die Entscheidungsmacht über die Härte des Urteils lag somit allein in den Händen der Anwesenden. Am 28. Juni 1919 trat der Versailler Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten in Kraft. Er beendete vertraglich den ersten Weltkrieg und legte die Kriegsschuld klar beim Deutschen Reich fest. Für das Deutsche Reich bedeutete der Vertrag hohe Zugeständnisse, viele Gebiete mussten abgegeben und hohe Reparationen geleistet werden.
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Wenn ein einfacher Koffer auf einem Bahnhof zum Dreh- und Angelpunkt einer gesellschaftlichen Farce wird, befindet man sich mitten in Oscar Wildes Komödie „Ernst ist das Leben (Bunbury)“. Der Literaturkurs der Oberstufe brachte die moderne Übersetzung von Elfriede Jelinek an gleich zwei Abenden, am 11. und 12. Juni 2026, auf die Bühne des Theatersaals. Gekonnt und mit spitzer Feder führte die Inszenierung vor Augen, wie schnell der äußere Schein über echte Aufrichtigkeit triumphiert – eine zeitlose Mechanik, die nicht zuletzt angesichts selbstdarstellerischer Social-Media-Auftritte auch in der Gegenwart bestens funktioniert. Unter der Regie von Mandy Tavernier mündete die monatelange Probenarbeit in ein rund 120-minütiges Theatererlebnis, das durch präzises Zusammenspiel und sprachlichen Witz glänzte.
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Wie in den letzten Jahren auch stand der dritte Donnerstag im März wieder ganz im Zeichen des (Mathe-)Kängurus: Weit über 100 Schüler:innen der Klassenstufen 5 bis 10 nahmen am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil und lösten eine Vielzahl von Knobelaufgaben. Die Preisverleihung am 29. Mai 2026 wurde von drei teilnehmenden Schüler:innen musikalisch umrahmt: Michael Daun (10b) eröffnete die Veranstaltung in der Schlosskapelle mit festlichen Trompetenklängen. Später war Lisa Pieters (9b) mit leisen Klängen auf der Gitarre zu hören – es war so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören. Und schließlich brachte Helene Wille (6c) souverän einen Satz aus Bachs a-moll-Violinkonzert zu Gehör. Herzlichen Dank an dieser Stelle für eure wunderbare Musik!
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Wie wird eine Stadt sicher für alle Verkehrsteilnehmenden? Mit dieser grundlegenden Frage startete die Klasse 6a im Physikunterricht unter der Leitung von Herrn Wahlen in ein praxisnahes Projekt. Um die theoretischen Gesetzmäßigkeiten der Optik und Elektrizitätslehre nicht nur im Lehrbuch zu studieren, bauten die Schülerinnen und Schüler zunächst im Physikraum eine eigene Modellstadt auf. Im ersten Themenblock stand fortan die Verkehrssicherheit am Beispiel der Optik im Fokus. Anhand der Modellstadt untersuchte die Klasse die geradlinige Lichtausbreitung im Raum sowie das Reflexionsgesetz und erarbeitete, wie Verkehrsspiegel eingesetzt werden können, um unübersichtliche Kreuzungen der Modellstadt einsehbar zu machen. Auch potenzielle Gefahrenquellen durch Lichtstreuung und den Schattenwurf von Gebäuden wurden analysiert. Dass diese modellhaften Überlegungen eine ganz reale Bedeutung haben, zeigte sich bei einem anschließenden Unterrichtsgang in der direkten Umgebung der Schule.
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