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Gymnasium Zitadelle Jülich - Aktuelles
Augenblicklich, sobald die französischen Vertreter im Konferenzsaal den Beginn der Verhandlungen einläuteten, richteten sich alle Augenpaare auf das Zentrum des Raumes. Gebannt warteten die Schüler:innen von Herrn Willes Geschichtskurs auf den Beginn der nachgestellten Verhandlungen des Versailler Vertrags. Die Entscheidungsmacht über die Härte des Urteils lag somit allein in den Händen der Anwesenden. Am 28. Juni 1919 trat der Versailler Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten in Kraft. Er beendete vertraglich den ersten Weltkrieg und legte die Kriegsschuld klar beim Deutschen Reich fest. Für das Deutsche Reich bedeutete der Vertrag hohe Zugeständnisse, viele Gebiete mussten abgegeben und hohe Reparationen geleistet werden.
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Wenn ein einfacher Koffer auf einem Bahnhof zum Dreh- und Angelpunkt einer gesellschaftlichen Farce wird, befindet man sich mitten in Oscar Wildes Komödie „Ernst ist das Leben (Bunbury)“. Der Literaturkurs der Oberstufe brachte die moderne Übersetzung von Elfriede Jelinek an gleich zwei Abenden, am 11. und 12. Juni 2026, auf die Bühne des Theatersaals. Gekonnt und mit spitzer Feder führte die Inszenierung vor Augen, wie schnell der äußere Schein über echte Aufrichtigkeit triumphiert – eine zeitlose Mechanik, die nicht zuletzt angesichts selbstdarstellerischer Social-Media-Auftritte auch in der Gegenwart bestens funktioniert. Unter der Regie von Mandy Tavernier mündete die monatelange Probenarbeit in ein rund 120-minütiges Theatererlebnis, das durch präzises Zusammenspiel und sprachlichen Witz glänzte.
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Wie in den letzten Jahren auch stand der dritte Donnerstag im März wieder ganz im Zeichen des (Mathe-)Kängurus: Weit über 100 Schüler:innen der Klassenstufen 5 bis 10 nahmen am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil und lösten eine Vielzahl von Knobelaufgaben. Die Preisverleihung am 29. Mai 2026 wurde von drei teilnehmenden Schüler:innen musikalisch umrahmt: Michael Daun (10b) eröffnete die Veranstaltung in der Schlosskapelle mit festlichen Trompetenklängen. Später war Lisa Pieters (9b) mit leisen Klängen auf der Gitarre zu hören – es war so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören. Und schließlich brachte Helene Wille (6c) souverän einen Satz aus Bachs a-moll-Violinkonzert zu Gehör. Herzlichen Dank an dieser Stelle für eure wunderbare Musik!
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Wie wird eine Stadt sicher für alle Verkehrsteilnehmenden? Mit dieser grundlegenden Frage startete die Klasse 6a im Physikunterricht unter der Leitung von Herrn Wahlen in ein praxisnahes Projekt. Um die theoretischen Gesetzmäßigkeiten der Optik und Elektrizitätslehre nicht nur im Lehrbuch zu studieren, bauten die Schülerinnen und Schüler zunächst im Physikraum eine eigene Modellstadt auf. Im ersten Themenblock stand fortan die Verkehrssicherheit am Beispiel der Optik im Fokus. Anhand der Modellstadt untersuchte die Klasse die geradlinige Lichtausbreitung im Raum sowie das Reflexionsgesetz und erarbeitete, wie Verkehrsspiegel eingesetzt werden können, um unübersichtliche Kreuzungen der Modellstadt einsehbar zu machen. Auch potenzielle Gefahrenquellen durch Lichtstreuung und den Schattenwurf von Gebäuden wurden analysiert. Dass diese modellhaften Überlegungen eine ganz reale Bedeutung haben, zeigte sich bei einem anschließenden Unterrichtsgang in der direkten Umgebung der Schule.
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Auch in diesem Jahr habt ihr die Chance, euer kreatives Talent unter Beweis zu stellen: Gestaltet das neue Titelbild unseres Schulplaners für das Schuljahr 2026/27! Gesucht wird ein originelles Cover im DIN A4-Hochkantformat, das einen Bezug zu unserer Schule erkennen lässt. Die Jahreszahl „2026/27“ muss gut sichtbar integriert sein – ob das Wort „Schulplaner“ erscheint, bleibt euch überlassen. Mitmachen lohnt sich! Die fünf besten Einsendungen werden mit einem kostenlosen Schulplaner belohnt. Der erste Platz erhält zusätzlich einen Thalia-Gutschein – und natürlich die große Ehre, dass das eigene Design das offizielle Cover unseres neuen Schulplaners zieren wird.
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Mittlerweile ist der Bolyai-Wettbewerb längst auch in Deutschland etabliert und wird in allen Bundesländern durchgeführt, in diesem Jahr nahmen in Deutschland mehr als 28 000 Schüler:innen teil. Damit hat sich der Wettbewerb, der vor 22 Jahren in Ungarn ins Leben gerufen wurde, auch an unserer Schule etabliert. Wettbewerbe zur Förderung des Interesses an mathematischen Fragen gibt es zum Glück zahlreich, das Besondere am Bolyai-Wettbewerb ist jedoch, dass die Teilnahme nur als Team möglich ist. Neben der Begeisterung für das Fach Mathematik ist Teamgeist gefragt, anders sind die kniffeligen Aufgaben in der 60minütigen Arbeitszeit nicht zu bewältigen. Spannung und Begeisterung standen den ca. 100 Schüler:innen dann auch ins Gesicht geschrieben, die mit Feuereifer am zentralen Wettbewerbstag im Januar teilnahmen.
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Am 15.06.2026 um 18:30 Uhr lädt die Poetry Slam AG herzlich zu ihrer diesjährigen Aufführung in N17 ein. Poetry Slam ist eine moderne Form der Bühnenliteratur, bei der selbstgeschriebene Texte kreativ, emotional oder humorvoll vorgetragen werden. Dabei stehen nicht nur Sprache und Inhalt im Mittelpunkt, sondern auch die persönliche Performance auf der Bühne. In unserer Poetry Slam AG schreiben die Schülerinnen und Schüler eigene Texte zu Themen, die sie bewegen, beschäftigen oder begeistern. Dabei entstehen ganz unterschiedliche Beiträge von nachdenklichen Texten über gesellschaftliche Themen bis hin zu persönlichen Geschichten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Abend mit kreativen Texten, starken Stimmen und spannenden Einblicken in die Gedankenwelt unserer Schülerinnen und Schüler. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste.
Der Literaturkurs unter der Leitung von Frau Tavernier lädt herzlich ein zu einer ebenso geistreichen wie bissigen Komödie: „Ernst ist das Leben“ von Oscar Wilde. Ein unvergängliches Meisterwerk in der sprachlich brillanten und pointierten Übersetzung von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Mit scharfem Witz, eleganter Ironie und voller überraschender Wendungen entlarvt Wilde die Gesellschaft seiner Zeit – und trifft dabei erstaunlich präzise auch den Nerv der Gegenwart. Zwei junge Männer, die sich in erfundene Identitäten flüchten, geraten in ein turbulentes Geflecht aus Liebe, Lüge und gesellschaftlichen Konventionen. Dabei stellt sich die Frage: Wie ernst muss das Leben eigentlich genommen werden? Elfriede Jelineks Übersetzung verleiht dem Klassiker eine frische, zeitgenössische Sprachkraft und lässt die funkelnden Dialoge in neuem Glanz erstrahlen. Sichert euch Plätze und erlebt ein Stück, das zeigt: Das Leben ist ernst – aber nicht immer!
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In stillem Gedenken an einen besonderen Wegbegleiter erinnert sich unser ehemaliger Schulleiter an Prof. Ulrich Stegelmann: In den vergangenen Tagen erreichte mich die Nachricht, Ulrich Stegelmann sei friedlich eingeschlafen, er habe nicht gelitten und seine Familie sei bei ihm gewesen. Uli war nicht nur Elternteil von zwei Kindern, die beide an der Zitadelle das Abitur bestanden haben, und ein Freund und Helfer dieser Schule, sondern auch mein Freund. In der Zitadelle war er dabei, als das alte Sprachlabor wegen Unbenutzbarkeit buchstäblich zum Fenster hinausgeworfen wurde. Bei der Planung und Einrichtung eines ersten Multimediaraums mit 36 Arbeitsplätzen an dieser Stelle war er Ratgeber und Helfer. Zuvor schon hatte er für die Schule eine Anbindung an das Netzwerk des Forschungszentrums – damals noch KFA genannt – mit Akustik-Kopplung per Telefonhörer realisiert und deren Nutzung in Kursen der Mittel- und Oberstufe ermöglicht. Ihm verdankt die Schule auch die technische Realisierung der ersten schuleigenen Homepage. Noch lange bevor der Schulträger die Wartung der PCs und zugehöriger Vernetzung übernommen hat, war er es, der oftmals spät am Abend – eben nach seiner Arbeit – mit ihm gegebener Schlüsselgewalt in den mit EDV ausgestatteten Räumen nötige Wartungsarbeiten geleistet hat, häufig gemeinsam mit mir.
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Die Kreismeisterschaften Schwimmen fanden in diesem Jahr im Februar und wie bisher üblich im Dürener Rurbad statt. Ohne Probleme trafen wir uns früh am Morgen, um gemeinsam mit der Rurtalbahn nach Düren zu fahren. Die Wettkampffolge verlief für die gesamte Gruppe sehr erfolgreich und die Schwimmerinnen und Schwimmer konnten im Einzelnen viele Kreismeistertitel und Platzierungen für sich verbuchen. Insgesamt gewannen die Schwimmer:innen für unsere Schule beeindruckende 18 Kreismeistertitel, 10-fach wurde der 2. Platz erreicht und 11-mal der 3. Platz. Nicht zu vergessen: Die erfolgreiche Teilnahme unserer Staffeln. Die Mädels erreichten über die 6x50m Freistil- und Bruststaffel jeweils den 3. Platz. Den Jungs gelang mit den Staffeln 6x50m Freistil und Brust jeweils der Sieg und sie wurden in beiden Wettkämpfen mit großem Vorsprung Kreismeister. Insgesamt waren wir in diesem Jahr die erfolgreichste Schule!
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