Zwei Literaturkurse der QI wurden von der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für Toleranz geehrt
Wie jedes Jahr hat auch in diesen Jahr die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz e.V. engagierte Jülicher in die Schlosskapelle eingeladen, um dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz in Polen durch die Rote Armee 1945 zu gedenken. Dieser Tag gilt seither als Zeichen der Befreiung der überlebenden Opfer des Holocausts, während dessen circa sechs Millionen Menschen umgebracht wurden.
Im Rahmen dieser Gedenkveranstaltung werden alljährlich Projekte geehrt, die die Erinnerung an das Grauen des Holocausts wachhalten und gegen das Wiederaufbegehren rechtsradikalen Gedankengutes mobilmachen. In diesem Jahr waren auch wieder Vertreter unserer Schule unter den Geehrten.
So erhielten die Literaturkurse der QI von Frau Sowa und Frau Pflugfelder diese Auszeichnung für die Einstudierung des Theaterstücks „Die drei Eisheiligen“. Das Theaterstück, das Frau Sowa unter Mitarbeit der Kurse selbst verfasst hat, basiert auf der wahren Geschichte von drei jungen Männern, die zwar verschiedenen Glaubensrichtungen angehörten, aber durch ihre Freundschaft unzertrennlich waren. Wie diese Freunde, ein Protestant, ein Katholik und ein Jude, die Unruhen der beiden Weltkriege und die Judenverfolgung im Dritten Reich durchleben, erzählt das Theaterstück, das am 20. und 21. 6. in der Stadthalle zu sehen sein wird.
Martina Sowa und Pia Pflugfelder




