Fünft- und Sechstklässler:innen zu Besuch beim Jülicher Bürgermeister

Insgesamt 40 Kinder machten sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Tavernier und Frau Albers auf den Weg ins Jülicher Rathaus. Im Rahmen der Projekttage am Gymnasium Zitadelle, die ganz im Zeichen von Demokratie und Weltoffenheit standen, hatte man im Workshop „Demokratie spielend lernen“ zuvor viel über das Regieren und Handeln, auch unter Extremsituationen, spielend erfahren. Mit einem Rucksack voller Fragen an den Bürgermeister Axel Fuchs wollten die Kinder nun das, was sie im Spiel gelernt hatten, in der Realität beantwortet wissen.

Sie hatten Fragen zu verschiedenen Bereichen vorbereitet, so z.B. zur Zukunft der Stadt, auch verbunden mit der Frage, welche Visionen der Bürgermeister für Jülich habe. Zudem interessierte die Gymnasiasten, was für die Sicherheit der Schüler und Schülerinnen auf dem Schulweg noch geplant sei – weitere Fahrradwege, Busverkehr usw. Natürlich hatten die Kinder auch viele Fragen zu ihrem Gymnasium und den baulichen Erfordernissen im Gepäck, die man unbedingt beantwortet wissen wollte. Neben der höchst interessanten Fragerunde mit dem Bürgermeister gab es noch eine Führung durch das Rathaus. Im Trauzimmer konnte man schon einmal auf den Stühlen des Brautpaares Platz nehmen und es gab viele interessante Informationen über das Jülicher Standesamt, das nicht nur für die Trauungszeremonien verantwortlich ist. In der Druckerei erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über die Technik des Druckens aus der Vergangenheit und Gegenwart. Hier werden im Übrigen auch die gelben Strafzettel – besser bekannt als Knöllchen – gedruckt! Eine kleine Broschüre, bei deren Druckvorgang man zuschauen konnte, gab es als Erinnerung mit nach Hause. Zum Schluss stand noch ein Besuch im Fundbüro und Ordnungsamt auf der Tagesordnung, wo die Kinder einiges über Fundsachen allgemein, aber auch über so manche Kuriositäten an verlorenen Gegenständen erfuhren. Alles in allem war dies ein sehr gelungener und interessanter Vormittag, an den sich alle Beteiligten gern erinnern werden. Ein großes Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an unseren Bürgermeister, der sich viel Zeit für die Beantwortung all der Fragen genommen hat, an Herrn Sylvester, der mit den beiden Lehrerinnen den Rathausbesuch geplant hat sowie auch an die städtischen Mitarbeiter, die viel Interessantes über ihre Arbeit berichtet haben und den neugierigen Fragen der Gymnasiasten keine Antwort schuldig blieben.

Projektgruppe Demokratie spielend lernen