Stark statt breit – Aktionstag zur Drogenprävention

In den Medien ist die Frage immer wieder aktuell: Cannabis – gefährliche Droge oder harmloses Vergnügen? Die Positionen könnten nicht weiter auseinanderklaffen: Die einen wollen härtere Strafen, die anderen wollen die Droge legalisieren. Dabei kursieren aber viele Halbwahrheiten auf beiden Seiten. Mit diesen aufzuräumen war Ziel des Aktionstages „stark statt breit“, der am 13.02.2019 in unseren neunten Klassen zum zweiten Mal stattfand. Die Schüler*innen sollten sich mit dem Thema auseinandersetzen und angeleitet Alternativen zum Drogenkonsum erarbeiten.

Dabei durchliefen die Schüler*innen vier Stationen zu verschiedenen Aspekten. Sie recherchierten zu unterschiedlichen Fällen die Rechtslage und mussten feststellen: Ein Führerschein ist schneller weg als manchmal geglaubt wird, und auch der Besitz von sogenannten „geringen Mengen“ ist in Deutschland illegal. An einer anderen Station wurde weiteres Hintergrundwissen vermittelt: Wie wirkt Cannabis eigentlich und welche Gefahren gehen von Streckmitteln aus, die zur Erhöhung des Gewinns beigemischt werden?

Herr Schön von der Drogenberatungsstelle Düren bot unseren Schüler*innen einen Einblick auf die Motive, die zu einem Drogenkonsum verleiten können und konnte mit seinem Wissen aus der Berufspraxis weitergehende Fragen klären.

Im Kiffer-Quiz schließlich mussten die 9er zeigen, was sie denn jetzt verstanden hatten. Rechts-kunde, Allgemeinbildung und auch Fragen zu berühmten Persönlichkeiten, die im Zusammenhang mit Cannabiskonsum häufig auftauchen, mussten beantwortet werden.

Aus den Rückmeldungen zeigte sich, dass ein Großteil der Schüler*innen die Schule nach dem Pro-jekttag mit neuen Erkenntnissen verließ und sich aufgrund dieser vermehrt in der Lage fühlte, Posi-tion zum Thema zu beziehen.

L. Königsmann, T. Herzner

Artikel „Ein ALk-Parcours zu den Folgen des ALkoholkonsums“