Mein Abenteuer im Programmier-Camp

Weil ich beim Jugendwettbewerb Informatik in der ersten Runde erfolgreich war, hat mir Frau Pitz vorgeschlagen, mich für das Mädchencamp zu bewerben. Das Camp richtete sich an Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren, und in den Sommerferien ging es für mich von Dienstag bis Freitag in die Jugendherberge nach Göttingen. Am Anfang war ich ganz schön aufgeregt, weil ich niemanden kannte. Aber nach den Kennenlernspielen war das sofort weg – ich habe schnell nette Mädchen getroffen.

Im Camp haben wir viel mit Python, einer Programmiersprache, gearbeitet. Erst gab es einen spannenden Vortrag, dann konnten wir an verschiedenen Stationen programmieren. Besonders cool fand ich die Edison-Roboter – kleine Lernroboter, die wir sogar mit nach Hause nehmen durften! Einmal gab es auch ein „Late-Night-Coding“, und an den anderen Abenden haben wir Spiele gespielt. Zur Abwechslung waren wir auch in der Sporthochschule Göttingen und konnten Badminton spielen oder Armbänder basteln.

Die Betreuerinnen haben uns außerdem viele Tipps für den Bundeswettbewerb Informatik gegeben und uns bei der Anmeldung geholfen. Das Camp war toll! Ich habe viel gelernt, neue Freunde gefunden und richtig tolle Dinge erlebt. Wenn ihr auch Lust auf Programmieren habt, dann bewerbt euch – es lohnt sich total!

Leonie Antwerpen, 7a