Worte können unterhalten, berühren, provozieren und verbinden. Wie kraftvoll Sprache sein kann, zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Poetry-Slam-Abends eindrucksvoll vor einem aufmerksamen Publikum. Meike aus der 10a, Poyraz, Johanna und Jason K. aus der EF sowie Joleen, Evgenia und Beyza aus der Q1 brachten ihre selbst verfassten Texte auf die Bühne und machten den Abend zu einer Reise durch ganz unterschiedliche Gedankenwelten. Sie schrieben über den Schulalltag und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens, über vergangene Freundschaften, schwierige Entscheidungen, persönliche Erfahrungen und den Mut, den eigenen Weg zu finden. Mal humorvoll, mal kritisch, mal leise und nachdenklich, dann wieder kraftvoll und direkt – jeder Beitrag trug eine eigene Stimme und eine eigene Perspektive in sich. Dabei beeindruckten die Slammerinnen und Slammer nicht nur durch ihre sprachliche Ausdruckskraft, sondern vor allem durch die Offenheit, mit der sie ihre Gedanken mit dem Publikum teilten.
Durch den Abend führten Smilla und Elena aus der Q1 mit Charme und Souveränität. Musikalische Beiträge schufen zwischen den Auftritten Raum zum Innehalten und verliehen dem Abend eine besondere Atmosphäre. Für eine gelungene Überraschung sorgte zudem ein spontaner Poetry-Slam-Beitrag eines Lehrers. Im Anschluss bot eine gemeinsame Gesprächsrunde Gelegenheit, über die Texte und die Themen des Abends ins Gespräch zu kommen. Die Schülerinnen und Schüler bewiesen eindrucksvoll, dass Poetry Slam weit mehr ist als das Vortragen von Texten. Er macht Gedanken hörbar, schafft Begegnungen und gibt Dingen einen Raum, für die im Alltag oft die Worte fehlen. Am Ende bleibt die Erinnerung an einen Abend voller Kreativität, Mut und starker Stimmen.
T. Michels




