First weekend! Ein Eindruck von Mara

Wir alle haben am Samstag und damit an unserem ersten Wochenende hier in Collingswood erst einmal ausgeschlafen, um den Jetlag vollständig loszuwerden. Nach einem leckeren, ausgiebigen Frühstück mit typischen „Chocolate Chips Pancakes“ und Rührei fuhren einige von uns – Jasmin, meine Austauschschülerin Laura, meine Gastmutter und ich – nach Atlantic City zum ersten „Shopping-Marathon“.

Nach ca. einer Stunde Autofahrt erreichten wir schließlich die Stadt. Kaum war das Auto geparkt, kamen Jasmin und ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Unser Gang zur Shopping Mall führte durch ein riesiges Spielcasino, das für unsere Verhältnisse am Morgen schon voll besetzt war. Wie soll das erst in den Casinos Las Vegas sein? „Ich fühle mich hier im Phantasialand“, so Jasmin zu den vielen Eindrücken im Casino und zu den Häusern an der Strandpromenade. Natürlich waren wir vor allem auf eins gespannt: auf das Shoppen in Amerika, was wir bis ca. 17:30 Uhr taten. Dabei durfte eine kleine Pause für ein Mittagessen und der atemberaubende Blick auf das Meer nicht fehlen, bei dem auch gleich Sommergefühle aufkamen.

Zu Hause angekommen erholten wir uns von diesem „anstrengenden“ Shopping-Tag, schrieben einige Emails und machten uns schließlich für unser nächstes Event fertig: Die erste große Houseparty stand kurz bevor. Gegen 20 Uhr trudelten alle im Keller eines Amerikaners ein und sofort war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Auch das Fliegerlied durfte erneut nicht fehlen. Das Fazit eines Austauschpartners: „Hier sind Houseparties illegal, also feiern wir richtig. In Deutschland sind Houseparties legal, also chillen sie zu Hause nur“, was alle Deutschen nur so bestätigen konnten. Die amerikanischen Houseparties sind einfach nicht zu toppen. Was allerdings anders war ist, dass die Party gegen 0:00 Uhr bereits zu Ende war. Da starten die meisten Parties in Deutschland doch erst, oder?!

Am Sonntag wurde erneut lange geschlafen, bevor einige von uns nach Philadelphia zum Ruderrennen ihrer Austauschpartner fuhren. So trafen sich dort Linda, Andi, Tobi, Maria und ich zusammen, um den Tag im Freien und in der Sonne zu genießen. Niemand der nicht da war, kann sich vorstellen, wie so ein Tag abläuft. Jedes Team hat einen eigenen Stand mit Pavillons, unter welchen sich das Essen auf den Tischen nur so häuft. Uns wurde schließlich gesagt, dass dies eines der kleineren Rennen sei, was uns jedoch schon wie ein Stadtfest in Deutschland vorkam.

Am Abend fuhren wir erneut nach Philadelphia, um dort ein typisches Cheese Steak zu essen. Bei Geno’s Steaks angekommen, bestellten wir uns also unser Cheese Steak. Ich kann dazu nur „Fett pur“ sagen. Das „fettige Etwas“ gegessen, gingen wir schließlich noch durch Philadelphia, um einen Blick auf die Liberty Bell zu werfen.

Alles in allem wurden beim ersten Wochenende sehr viele unserer Eindrücke vom „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ bestätigt und ich denke, dass wir alle sagen können, dass dieses erste Wochenende einfach AWESOME war. 😉