Nach drei Monaten des Wartens war es Freitag Mittag endlich soweit – unsere amerikanischen Freunde kamen am Wallgraben der Zitadelle an. Sofort schlossen sich Deutsche und Amerikaner freudestrahlend in die Arme!
Nach einem Wochenende in den deutschen Gastfamilien kamen alle beteiligten Schüler, Geschwister und Eltern mit Lehrern und der Schulleitung im Innenhof der Zitadelle für den traditionellen Willkommenskaffee zusammen. Mit viel Fleiß und Hingabe dekorierten die Eltern die von ihnen aufgestellten Tische und Bänke in den deutsch-amerikanischen Farben. Viele Flaggen und Wimpel rundeten das Ganze ab. Alle Eltern spendeten für das Buffet selbstgemachte Kuchen und Torten, wobei auch die obligatorische Willkommenstorte nicht fehlen durfte. Nach knapp zwei Stunden gemütlichen Beisammenseins halfen dann auch alle mit, alles schnell wieder abzubauen.
An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei den Müttern von Sarah und Liesa bedanken, die das Ganze perfekt geplant und durchgeführt haben. Weiterer Dank geht an alle Eltern, die auf so wunderbare Weise ihren Beitrag zu dieser Veranstaltung geleistet haben!
Am Montag Vormittag wurden die amerikanischen Gäste mit ihrem Lehrer John Oehlers von unserem Schulleiter Charly Kreiner in der Schloßkapelle begrüßt. Dabei überraschte er die Anwesenden mit seinem virtuosen Geigenspiel, bei dem er Stücke von Antonio Vivaldi zum Besten gab. Auf diese Weise fühlten sich die Amerikaner an ihren Besuch in Venedig eine Woche zuvor erinnert und gleichzeitig in die Renaissance zurückversetzt, in der die Zitadelle und die Schloßkapelle erbaut wurden.
Am Mittwoch stand dann als Höhepunkt der Empfang der Stadt Jülich im Neuen Rathaus auf dem Programm. Der Beigeordnete Martin Schulze begrüßte in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Heinrich Stommel die amerikanischen Schüler, die Lehrer John Oehlers, Jessica Brennecke und Dirk Neumann sowie die stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums Zitadelle, Angelika Wilms-Markett. In einem Vortrag lernten die Gäste die zwei Gesichter der Stadt Jülich als historische Residenz- und als moderne Forschungsstadt kennen. Zum Abschluss erhielten die Amerikaner als Zeichen der Wertschätzung des Austauschs ein symbolisches Geschenk in Form der Neubürgerbroschüre der Stadt Jülich.
J. Brennecke & D. Neumann




